Integrative Erziehungshilfe an der Oberzent-Schule Beerfelden

Beschreibung

Die integrative Erziehungshilfe ist eine Jugendhilfemaßnahme nach § 29 SGB VIII und ist dem Bereich der Schulsozialarbeit der Oberzent-Schule angegliedert.

Sie richtet sich an SchülerInnen, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf im emotionalen und sozialen Bereich aufweisen. Am „Runden Tisch“, ein Beratungsgremium der Schule, werden einzelne SchülerInnen besprochen und für die jeweilige Maßnahme vorgeschlagen und aufgenommen.

Hauptziel dieser Maßnahme ist es, den Verbleib der Kinder und Jugendlichen in der Regelschule und im Elternhaus zu ermöglichen. SchülerInnen mit diesem Förder- und Erziehungshilfebedarf werden intensiv und individuell betreut.

Ansprechpartnerin für diese Hilfe ist Frau Lakenbrink, Erziehungshelferin (Lernstubb Michelstadt).

Erziehungshelfer sind Bezugspersonen, die einen Betreuungsrahmen bereitstellen, der es angesprochenen Jugendlichen ermöglicht, ihre Entwicklung positiv und nachhaltig zu gestalten. Dies erfordert genaue Kenntnisse der individuellen Probleme der Jugendlichen und der daraus resultierenden adäquaten Maßnahmen.

Weitere Ziele der integrativen Erziehungshilfe sind:

  • Stärkung der sozialen Kompetenz
  • Einüben von Regeln des sozialen Verhaltens
  • Stärkung des Selbstbewusstseins / Selbstwertgefühls
  • Schärfung des Bewusstseins für Toleranz und Respekt gegenüber Anderen
  • Selbstverantwortliches Gestalten des eigenen Lebensprozesses
  • Fähigkeit zur Konfliktbewältigung
  • Bessere Selbsteinschätzung
  • Förderung schulischer Entwicklungsprozesse
  • Hilfen zur Alltagsbewältigung
  • Sicherung der häuslichen Situation

-   Bereitstellung von Hilfen anderer beteiligter Institutionen

 

Betreuungsart:

Die Schüler werden im Unterricht und während der Pausen individuell begleitet. In einzelnen Unterrichtsstunden, wie auch in der Mittagspause, finden nach Bedarf oder auch regelmäßig Einzelbetreuungen statt. Gleichzeitig wird eine begrenzte „Drop-Out-Funktion“ (Auszeit) übernommen.

Montags bis mittwochs, in der Zeit von 14:00 Uhr – 15:30 Uhr, finden in einer Kleingruppe ca. eine Stunde Hausarbeiten oder Lernübungen statt.

Danach gibt es Gelegenheiten für gemeinsame Spiele (Ballspiele, Tischkicker, Brettspiele, Lernspiele, Basteln, Malen usf.). Montagnachmittags gibt es ein Kochprojekt, zu dem auch Eltern eingeladen sind und teilnehmen.

Gelegentliche Freizeitaktivitäten sind Minigolf, Maislabyrinth, Waldlehrpfad.

Elternarbeit findet in der Schule oder auch über Hausbesuche statt.

 

Das Netzwerk des Hilfesystems ist umfassend. Eine enge Zusammenarbeit und Kooperation erfolgt mit:

- Jugendamt                                             - MitschülerInnen

- Eltern/Familie                                          - FamilienhelferInnen

- BFZ Brückenschule                                  - TherapeutInnen

- Lehrkräften, Pädagogen                           - Schulamt                             

- Schulleitung                                           - und sonstigen beteiligten Personen - Schulpsychologen        

Abschlussbemerkung
Insgesamt befindet sich die Schulsozialarbeit stetig in der Entwicklung, da sie sich Bedarfslagen und immer wieder neuen Situationen anpassen muss.

Durch die integrative Erziehungshilfe soll angesprochenen SchülerInnen, durch Einsatz geeigneter Maßnahmen, die notwendige Förderung zur Verfügung gestellt werden.

                                  

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